Probezeit: Achtung, Fahranfänger
Die Probezeit dauert in der Regel zwei Jahre und ist eine wichtige Phase, um verantwortungsbewusstes Fahren zu lernen. Doch was passiert, wenn du in dieser Zeit gegen die Verkehrsregeln verstößt? Hier ein Überblick.

1. Verlängerung der Probezeit
Bei einem schwerwiegenden Verstoß oder zwei weniger schwerwiegenden Verstößen wird deine Probezeit um zwei Jahre verlängert – also insgesamt vier Jahre.
Die Verlängerung ist eine administrative Maßnahme, die verhindern soll, dass riskantes Verhalten ungestraft bleibt.

2. Aufbauseminar (ASF)
Zusätzlich wirst du verpflichtet, ein kostenpflichtiges Aufbauseminar (ASF) zu besuchen. Dieses Seminar hilft dir, dein Fahrverhalten zu verbessern.
Das Seminar ist oft zeitaufwendig und mit Kosten verbunden — es dient zugleich der Sensibilisierung und Wiederholung von Verkehrsregeln.

3. Möglicher Führerscheinentzug
Wenn du nach dem Aufbauseminar erneut Verstöße begehst, drohen weitere Maßnahmen bis hin zum Führerscheinentzug.
Wiederholte Verstöße werden ernster genommen und können existenzielle Folgen für deine Mobilität haben.

Was zählt als schwerwiegender Verstoß?
Dazu gehören z. B.:
- Zu schnelles Fahren (hohe Geschwindigkeitsüberschreitungen)
- Alkohol oder Drogen am Steuer
- Rotlichtverstöße
- Missachtung von Vorfahrtsregeln
Fazit
In der Probezeit gelten strengere Regeln – und das hat einen guten Grund. Vermeide riskantes Verhalten und halte dich an die Verkehrsregeln. So bleibst du sicher unterwegs und kannst deine Probezeit ohne Probleme abschließen.
Fahre verantwortungsvoll – dein Führerschein ist es wert!
